KZBV-Kostenstrukturerhebung 2011

Unterstützung durch die Zahnärzte gefragt

sg
Will man als zahnärztlicher Berufsverband Anliegen in die Politik tragen, braucht man valide und verlässliche Daten, die die Ist-Situation der Zahnärzteschaft belegen. Nur so kann an der Gestaltung positiver Rahmenbedingungen für die Berufsausübung mitgewirkt werden. Deshalb führt die KZBV auch in diesem Jahr eine bundesweite Kostenstrukturerhebung in den Praxen durch, bei der die Kollegen um aktive Mitarbeit gebeten werden.

Um zuverlässige Aussagen über die wirtschaftliche Entwicklung im Berufsstand treffen zu können, werden ab Mitte Juli dieses Jahres die Fragebögen für die Erhebung der notwendigen Daten von den KZVen an eine repräsentative Auswahl von Zahnarztpraxen verschickt. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig.

Die Aussagekraft der Erhebung hängt allerdings wesentlich von der Rücklaufquote ab. Nur ein Rücklauf zahlreicher Fragebögen sichert eine solide und aussagefähige Datenbasis. Diese wiederum ist unentbehrliche Grundlage für die Arbeit der KZBV, bei gesundheitspolitischen Weichenstellungen die Vorstellungen des Berufsstands faktisch mit Zahlenmaterial untermauern zu können.

Gerade im Hinblick auf die durch das Versorgungsstrukturgesetz neu geschaffenen Möglichkeiten der Honorarfortschreibung bekommt die Bedeutung einer soliden Datengrundlage für die zukünftige Gestaltung der beruflichen Rahmenbedingungen besonderes Gewicht. Auch wegen möglicher Fehleinschätzungen bei Politik und Krankenkassen sowie in den Medien und in der breiten Gesellschaft über die wirtschaftliche Situation von Zahnarztpraxen hierzulande ist es wichtig, hieb- und stichfeste Daten zur Verfügung zu haben, um über die tatsächliche Situation aufklären zu können.

So kommt beispielsweise dem Nachweis der steigenden Praxiskosten besondere Bedeutung zu. Gesundheitspolitische Änderungen innerhalb von diversen Reformen im Gesundheitswesen tun ein Übriges, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Zahnarztpraxen nachhaltig zu beeinflussen. Die Ergebnisse der KZBV-Kostenstrukturerhebung liefern zudem wertvolle Informationen für die notwendigen Vertragsgestaltungen in den einzelnen KZVen.

Um all diese Aufgaben bewerkstelligen zu können, ist die KZBV als Gremium der berufsständischen Selbstverwaltung auf einen breiten Rücklauf der ausgesandten Fragebögen angewiesen. Deshalb bittet die Bundesorganisation der Vertragszahnärzte nachdrücklich darum, sich die Zeit zu nehmen und den bewusst kurz gehaltenen Fragebogen auszufüllen. KZBV

INFO

Datenschutz gewährleistet

Die Kostenstrukturerhebung der KZBV wird in Zusammenarbeit mit den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen bei einem repräsentativen Querschnitt der in eigener Praxis niedergelassenen Zahnärzte durchgeführt. Die Auswahl der befragten Zahnärzte erfolgt nach dem Zufallsprinzip.

Datenschutzrechtliche Bedenken braucht man sich nicht zu machen: Auf die Anonymität der Einzeldaten wird großer Wert gelegt. So werden Namen und Anschriften der ausgewählten Zahnärzte nicht gespeichert, die Rücksendung der Bögen erfolgt ohne Absenderangabe. Die KZBV bittet daher alle angeschriebenen Praxen, den Fragebogen auszufüllen und in dem beiliegenden Umschlag ohne Absenderangabe so bald wie möglich an die KZBV zurückzusenden, auch dann, wenn nicht alle Fragen beantwortet werden. Die KZBV dankt für Ihr kollegiales Verhalten und Ihre Mitarbeit.

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