Statistisches Bundesamt

Bei Erstis beliebt: Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften

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Gesellschaft
Um mehr als das Doppelte ist die Zahl der Erstimmatrikulierten in diesen beiden Fächergruppen in den vergangenen 20 Jahren gestiegen, zeigt die Statistik.

Das satte Plus von 132 Prozent lässt sich aus Sicht von Destatis auf die Akademisierung bei den nicht-ärztlichen Heil- und Pflegeberufen zurückführen. Diese habe „zu einer starken Zunahme der Erstimmatrikulierten in den Gesundheitswissenschaften geführt“.

Insgesamt seien im Studienjahr 2023 mit knapp 28.100 Personen rund sechs Prozent aller Studienanfängerinnen und -anfänger auf die Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften entfallen.

Überall Zuwächse – mit einer Ausnahme

Insgesamt nimmt die Zahl der Erstimmatrikulierten nach Angaben von Destatis seit Jahren zu. Zwischen 2003 und 2023 sei über alle Fächergruppen hinweg ein Zuwachs um 28 Prozent zu verzeichnen. Während es im Jahr 2003 rund 377.500 Studienanfängerinnen und -anfänger im ersten Hochschulsemester gegeben hatte, habe ihre Zahl im Studienjahr 2023 bei knapp 482.000 Personen gelegen.

Aus der Reihe fallen jedoch die Geisteswissenschaften, für die sich laut Statistik immer weniger Studierende entscheiden. In dieser Fächergruppe sei die Zahl der Erstimmatrikulierten im betrachteten Zeitraum um mehr als ein Fünftel (22 Prozent) zurückgegangen – von etwa 63.500 im Studienjahr 2003 auf knapp 49.500 im Studienjahr 2023.

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