PKV beteiligt sich freiwillig an der UPD
„Die Private Krankenversicherung wird ab dem 1. Januar 2025 das Beratungsangebot der UPD-Stiftung mit jährlich 1,1 Millionen Euro mitfinanzieren“, heißt es in einer Mitteilung. „Darauf haben sich der Stiftungsvorstand und der PKV-Verband in einer Finanzierungsvereinbarung geeinigt. Diese Fördersumme orientiert sich am Anteil der PKV-Versicherten in der Gesamtbevölkerung.“
Patientinnen und Patienten bräuchten eine Anlaufstelle für ihre Fragen rund um das Gesundheitssystem, erklärt PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther dazu. Darum unterstütze man die UPD und übernehme „damit gesamtgesellschaftliche Verantwortung“.
PKV-Mittel ermöglichen Beratungsangebot auf Türkisch und Russisch sowie Arabisch
Bereits seit 2011 beteiligt sich die PKV freiwillig an der Finanzierung der unabhängigen Patientenberatung – auch schon vor deren Neugründung als Stiftung. Durch das Engagement der PKV konnte die UPD ein muttersprachliches Beratungsangebot auf Türkisch und Russisch sowie Arabisch aufbauen, heißt es weiter. Mit der neuen Struktur als Stiftung bürgerlichen Rechts soll die Einrichtung der Unabhängigen Patientenberatung, die bisher alle sieben Jahre ausgeschrieben werden musste, verstetigt werden.
Hintergrund: Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen finanziert die Stiftung seit dem 1. Januar 2024 gemäß § 65b Abs. 11 SGB V mit einem Betrag von jährlich 15 Millionen Euro. Weiter heißt es, „die privaten Krankenversicherungsunternehmen können sich anteilig in Höhe von 7 Prozent an den Kosten der Finanzierung beteiligen“. Der Spitzenverband der Krankenkassen und der Verband der Privaten Krankenversicherung dürfen auf die Tätigkeit der Stiftung keinen Einfluss nehmen, jedoch Mitglieder in den Stiftungsrat entsenden.