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Senkung des Leitzinses schadet Altersvorsorge

sf/pm
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Die jüngste Senkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank verstärkt die Politik der Sanierung der Staatsfinanzen auf Kosten der Vorsorgesparer.

Das erklärte der Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen (ABV), Rechtsanwalt Hartmut Kilger, vor der Mitgliederversammlung seines Verbandes in Berlin und übersetzte den hierfür üblichen Fachausdruck „finanzielle Repression“ mit finanzieller Unterdrückung.

Finanzielle Unterdrückung undplanmäßig verhinderte Zinsentwicklung

Gerade wer eigenverantwortlich und damit freiheitlich handele, werde um den Lohn seiner Anstrengungen gebracht, rügte er in einer Presemitteilung. Denn er könne die Chancen des Kapitalmarktes nicht mehr wahrnehmen, da eine natürliche Zinsentwicklung planmäßig verhindert werde.

Laut Kilger zerstörten sowohl die geplante Mütterrente wie die Lebensleistungs-/Solidarrente die Lohn- und Beitragsbezogenheit des deutschen Rentensystems. Keinesfalls dürften diese Maßnahmen aus Beitragsmitteln der Rentenversicherung finanziert werden. Ordnungspolitisch richtig sei die Finanzierung aus allgemeinen Steuermitteln.

DieABVist die Spitzenorganisation der 89 auf Landesrecht beruhenden öffentlich-rechtlichen Pflichtversorgungseinrichtungen der Angehörigen der verkammerten Freien Berufe (Ärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, beziehungsweise Steuerbevollmächtigte, Tierärzte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, Zahnärzte sowie Psychologische Psychotherapeuten und Ingenieure).

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